Ihr starker Partner für das Singen in NRW
Newsletter des CHORVERBANDES NRW e.V.
März 2021
Foto: WDR Rundfunkchor_Aufnahmen im Reinoldisaal


  VORWORT 

Regina van Dinther

Liebe Sangesbrüder und Sangesschwestern,

der Beginn des Jahres 2021 war ungewohnt still.

Keine Frühlingskonzerte, keine Planungen für Ostern, Pfingsten, Feste, Ausflüge, Jubiläen oder Chorbühnen. Nicht mal in KITAs, in Seniorenheimen oder in Gottesdiensten darf gesungen werden.

Das tückische Virus ist noch gefährlicher geworden und verhindert unsere Treffen, Proben und Konzerte. Unsere Musik kann nicht in unsere und auch nicht in anderer Menschen Herzen und Seelen strömen und allmählich vermissen wir alle sehr schmerzlich unsere guten Chorgemeinschaften.

Alle diejenigen, die mit den neuen Techniken proben, lernen jede Woche Neues hinzu und Einiges von dem, was wir jetzt können, wird auch für die Zukunft hilfreich sein. Viele Musiker werden bei uns geschult und wir haben junge Talente in unsere Arbeit neu eingebunden.
Über Angebote auf YouTube und anderen Kanälen erreichen wir auch Sängerinnen und Sänger, die Noten lernen, Stimmbildung erhalten, oder über Zoom neue Lieder lernen, hier werden vor allem Angebote für Senioren entwickelt. Die TeilnehmerInnen zeigen sich hocherfreut und sind voller Lob und daher werden unsere Bildungsreferenten dort auch weitermachen.

Dennoch ist es uns allen sehr bewusst, dass der größte Teil aller Sängerinnen und Sänger in unseren Chören, tatsächlich jetzt schon über ein Jahr lang auf alles verzichten müssen. Wir sind Ihnen allen sehr verbunden und dankbar für Ihre Geduld, Ihre Disziplin und Ihre Treue zu Ihrem Verein und unserem Verband. Diesen Dank übermittle ich auch in Namen unseres Präsidenten Christian Wulff.

Denn, wir können nur dann unsere Arbeit guttun, also Angebote entwickeln, Lobbyarbeit und Fördergeldakquise mit dem Ministerium, dem Landesmusikrat und der Landesmusikakademie, dem DCV und all unseren Partnern umsetzen, wenn unsere Chöre und regionalen Chorverbände, treu an unserer Seite sind.

Nun wird es noch einmal Hilfen für notleidende Chöre geben und wir dürfen, sobald es geht, Gartenkonzerte in Altenheime geben, die dann mit einer Landespauschale gefördert werden.

Wir planen für den September eine inhaltsreiche Beiratssitzung und werden auch bei der chor.com in Hannover gut vertreten sein.

Wir hoffen, dass dann auch die meisten Chöre wieder starten können und wir uns in 2022 an vielen Stellen wiedersehen werden.

Ich darf mich noch herzlich bedanken bei unserer ehemaligen Landeschorleiterin Claudia Rübben-Laux und ihrem Stellvertreter Willi Kastenholz für viele Jahre verantwortliche Leitung des Musikrates und der Umsetzung sehr vieler musikalischer Projekte.

Bald werden wir alle geimpft sein, die großen Lieferungen von Impfdosen werden ab April erwartet, und bis dahin bleiben Sie bitte alle gesund und hoffnungsvoll.

Dann werden wir wieder gemeinsam singen. Wir werden dringend gebraucht, die Einsamkeit vieler Menschen muss überwunden werden und wir sollten unsere Türen weit öffnen für neue Mitglieder.

Viele werden auf der Suche nach sinnerfüllten Aufgaben sein und da haben wir doch in jeder Stadt, in jedem Dorf, viel zu bieten.
In all unserer Vielfalt.

Gesegnete Ostern, Glück und Gesundheit
wünscht Ihnen

Ihre

Regina van Dinther,
Präsidentin



  FINANZEN  

Prof. Dr. Hans Frambach
Prof. Dr. Hans Frambach, Foto: privat


Prof. Dr. Hans Frambach

1 Ihre Fragen nach Beitragssenkungen


Liebe Mitstreiter/innen in den Vorständen der regionalen Chorverbände/Sängerkreise und Chöre,

immer wieder erreichen uns E-Mails, in denen eine zunehmende Besorgnis über die Situation unserer Chöre geäußert wird. In erster Linie geht es dabei um Fragen nach Möglichkeiten einer Senkung, Aussetzung oder sogar Rückzahlung des Anteils der Mitgliedsbeiträge für den CV NRW, also des Jahresbeitrags von 10,92 Euro, die ein/e einzelne/r Sänger/in zu entrichten hat und die 40 Euro, die pro Chor im Jahr an den DCV zu zahlen sind (in den 10,92 Euro sind bereits die 2,69 Euro Jahresbeitrag an den DCV inklusive Haft- und Rechtsschutzversicherung mit erweitertem Basisschutz enthalten). Im Folgenden möchte ich erläutern, warum Senkungen/Aussetzungen/Rückzahlungen des CV-Beitragsanteils faktisch ausgeschlossen werden müssen.

Der überwiegende Anteil der jährlich aus seinen Beitragsmitteln zu bestreitenden feststehenden Ausgaben des CV NRW e.V. sind der DCV-Jahresbeitrag, die Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die Posten für Miete, Geschäftskosten, EDV, Versicherungen etc. sowie die Eigenanteile, die der CV für die vom Land finanzierten Projekte wie „Toni-singt“, „Gesundheitssingen, Singen im Alter“, „Brückenklang“ etc. aufbringen muss. Insgesamt handelt es sich hierbei um eine Summe von ca. € 725 Tsd., die jährlich in mehr oder minder gleicher Höhe anfallen. Hinzukämen „normalerweise“ (außerhalb von Corona) noch Ausgaben für die GEMA in Höhe von jährlich um die € 160 Tsd., von denen 50 v.H. (max. jedoch €80 Tsd. vom Land NRW) übernommen werden (in 2020 ist hier nur ein Bruchteil, ca. € 16 Tsd., angefallen), und weiterhin die Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit, Chorlive/Newsletter etc. sowie Sitzungskosten von Musikrat, Musikausschüssen, Präsidium, Beirat/Chorverbandstage. In einem „normalen“ Jahr liegen somit die aus Beitragsmitteln des Verbandes zu tragenden mehr oder minder feststehenden Ausgaben bei ca. € 870 Tsd., im Corona Jahr 2020 bei ungefähr € 790 Tsd. Allerdings sind hier die Kosten für erfolgte Corona-bedingte Anschaffungen, etwa solche die „Sicherheit am Arbeitsplatz“ und die Ermöglichung von Homeoffice für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle anbetreffende, noch nicht eingerechnet. Diesen jährlich (aus Beitragsmitteln) zu bestreitenden Ausgaben von € 870 Tsd. stehen jedoch nur Beitragseinnahmen in Höhe von (in 2019) ca. € 709 Tsd. gegenüber, ein Betrag, der aufgrund des demografischen Wandels von Jahr zu Jahr um etwa € 30 Tsd. geringer ausfällt. Bereits seit Jahren reichen die Beitragseinnahmen nicht mehr aus, um die hieraus zu deckenden Kosten aufzubringen. Aus diesem Grund wurde auf dem Chorverbandstag im März 2019 (nach Vorlage der verschiedenen von mir vorgelegten Prognoserechnungen), eine Beitragserhöhung ab 2021 beschlossen, die aber in Corona-Zeiten entsprechend eines Präsidiumsbeschlusses ausgesetzt wurde.

Die Ausgaben für die „eigentlichen“ Aufgaben des Verbandes (Weiterbildung, Schulungen, Leistungsförderung usw.) – in 2019 handelte es sich hier um eine Summe von € 650 Tsd. – werden im Wesentlichen aus Mitteln des Kulturetats des Landes NRW bestritten, die jedoch Cent-genau mit dem Land im Nachhinein abzurechnen sind, d.h., so nicht angefallen, zurückzuzahlen sind. Und genau das ist das Problem im Corona-Jahr 2020. Die dem CV NRW für das Jahr 2020 zur Verfügung gestellten „öffentlichen Mittel“ müssen, so sie eben nicht für Konzerte, Schulungen, Fortbildungen etc. verausgabt wurden, zurückgezahlt werden. Wir bringen sehr viel Zeit, Kraft, Mühen und Phantasie auf, um möglichst viel Geld „umwidmen“ zu dürfen. Die Zeiten, in denen der CV NRW noch über Beitragsmittel von über einer Million Euro (bei entsprechend vielen Mitgliedern) verfügte, sind schon seit über 10 Jahren vorbei. Daher rückt die Bedeutung der öffentlichen Finanzierung immer mehr in den Vordergrund, eine Tatsache, die in der Vergangenheit sicherlich nicht immer hinreichend Berücksichtigung fand.

Auch ohne Pandemie ist es schwierig genug (und immer schwieriger werdend), auch öffentliche Mittel zur Deckung unserer „ureigenen“ Bedarfslücken heranziehen zu dürfen. Das Land unterstützt uns, im Rahmen der auch ihm gesteckten Grenzen, so gut es kann. Der Preis, den der CV für diese „Großzügigkeit“ zu leisten hat, besteht faktisch darin, dass er, hier: vor allem seine Geschäftsstelle, in außerordentlichem Maß Aktivitäten und Arbeitseinsatz aufzubringen und die großen Projekte wie „Toni-singt“ oder den Landesjugendchor erstklassig zu organisieren, zu betreiben und auch Sorge dafür zu tragen, dass ständig neue Projekte, die von der öffentlichen Hand als (kultur-)förderfähig angesehen werden, ersonnen, erprobt und grundständig durchgeführt werden. Ein sog. „Overhead“ von 10-20 Prozent des Förderumfangs eines Projekts darf dafür vom CV NRW einbehalten werden – es ist der Betrag, mit dem die Deckungslücke zwischen Beitragseinnahmen und -ausgaben geschlossen wird. Der hierfür zu erbringende Aufwand ist immens.

Mit der Aussetzung der Beitragserhöhung und der vollständigen Übernahme der aus dem Stichwort „Transparenzregister“ anfallenden Kosten aus Mitteln des CV NRW – strapazieren wir die Grenzen des Möglichen und Zulässigen. Eine Senkung oder Aussetzung der Mitgliedsbeiträge hingegen würde entweder die Auflösung der (gesetzlich vorgeschriebenen) Verbandsreserven notwendig machen (was rechtlich in hohem Maße problematisch wäre) oder Entlassungen von Mitarbeiter/innen in der Geschäftsstelle nach sich ziehen, was jedoch zur Folge hätte, dass die anstehenden Aufgaben (auch die für das Land zu erbringenden) faktisch nicht mehr ausgeführt werden könnten. In beiden Fällen stünde der CV NRW letztlich vor dem „Aus“, eine Situation, die sich mit noch größerer Dramatik auf die Situation des DCV fortschreiben ließe.

Ich hoffe, verständlich gemacht zu haben, warum eine Beitragssenkung/-aussetzung aus der Perspektive einer soliden Haushaltsführung für mich als für die Verbandsfinanzen Zuständiger nicht verantwortet werden kann. Es geht um nichts weniger als das Überleben unseres Verbandes und – den Blick in die Zukunft gerichtet – um die Bedeutung des CV NRW e.V. in seiner gesellschafts- und kulturpolitischen Rolle als führender Laienverband, die es täglich neu zu leben und nach außen zu tragen gilt. Die Weichen sind gestellt, wir befinden uns auf einem guten Weg. Einige Jahre der Umgestaltung müssen wir jedoch noch hinter uns bringen und die Corona-Zeit ist hier sicherlich alles andere als förderlich.

Und hier noch zwei gute Nachrichten:


2 Neue Förderhilfen über den CHORVERBAND NRW in Planung

2.1 Zweite Förderrunde der Pauschalförderung für Vereine

Täglich rechnen wir mit der Freigabe der Mittel für eine zweite Förderrunde des Landes NRW „Pauschalförderung für Laienmusikvereine“, die dieses Mal weniger restriktiv in den Kriterien angelegt und einer größeren Zahl von Chören als in der ersten Runde zuteilwerden soll. Wir hatten gehofft, mehr Details bereits in diesem Newsletter bekanntgeben zu können, wollten seine Veröffentlichung aber nicht noch länger hinauszögern. Sobald die Mittel freigegeben werden, informieren wir alle Chöre über das Verfahren und die Kriterien.

2.2 Konzerte singen – Landesförderung erhalten

Unter dem Titel „Fensterkonzerte - Musizieren gegen Einsamkeit“ plant der LANDESMUSIKRAT NRW ein weiteres Format, mit dem viele Chöre ermutigt werden sollen, sobald es möglich ist, mit kleineren Konzerten vor Alteneinrichtungen wieder Auftrittsmöglichkeiten wahrnehmen zu können. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW plant, jedem Chor, der ein ca. 30-minütiges Konzert vor einer örtlichen Alteneinrichtungen gibt, eine Entschädigungspauschale von ca. 200 EUR zu zahlen. Auch hier halten wir Sie über die Fakten wie: die Zuteilung, das Verfahren, die Kriterien der Vergabe sowie die Organisation auf dem Laufenden.


3 CV NRW spezifische Finanzhilfen 2021

Chöre, die aktuell Gebührenbescheide der Bundesanzeiger Verlags GmbH über die Jahresgebühr für die Führung des Transparenzregister erhalten, können beim CHORVERBAND NRW formlos einen Antrag auf Erstattung stellen. Bitte richten Sie Ihren Antrag zusammen mit dem Zahlungsnachweis und unter Nennung Ihrer Bankverbindung per E-Mail an: geschaeftsstelle@cvnrw.de (Änderungen vorbehalten)

Wir verweisen auch hier auch noch einmal auf die Ausführungen und Informationen (u.a. Musteranschreiben) in diesem Newsletter von Christoph Krekeler zum Thema Transparenzregister. Auch zu finden unter: www.cvnrw.de


4 Externe Hinweise auf Förderhilfen

Über die Projektförderung „Neustart Amateurmusik“ haben wir Sie bereits Anfang März per E-Mail informiert. Hier noch einmal der Link https://bundesmusikverband.de/bewerbungsstart-projektfoerderung-neustart-amateurmusik/


Herzliche Grüße und bleibt gesund!


Euer

signatur Frambach

Prof. Dr. Hans A. Frambach
Vizepräsident „Finanzen“ im CHORVERBAND NRW e.V.




  VEREINSRECHT   

Christoph Krekeler
Christop Krekeler, Foto: privat


Christoph Krekeler


1. Aktuelles zum Transparenzregister


Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchten wir Sie aus gegebenem Anlass über Neuigkeiten zum Transparenzregister informieren, so u.a. über die Hintergründe zu den Gebührenbescheiden des Bundesanzeiger Verlags für die Führung von Vereinen im Transparenzregister. Insbesondere beachten Sie bitte die Informationen über das Thema „Gebührenbefreiung“.

1.) Vereine, die bislang keinen Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt haben:

Aktuell erhalten Vereine, die im Jahr 2020 keinen Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt haben, einen Gebührenbescheid über die Jahresgebühr für die Führung des Transparenzregisters für maximal die Jahre 2017, 2018, 2019 und 2020. Für das Jahr 2017 werden 1,25 EUR berechnet, für die Jahre 2018 und 2019 jeweils 2,50 EUR. Ab 2020 beträgt die Jahresgebühr 4,80 EUR, jeweils zzgl. Mehrwertsteuer.

Da eine Befreiung von der Gebühr rückwirkend nur für das laufende Kalenderjahr möglich ist, sind die Vereine verpflichtet, die aktuelle Rechnung für die Jahre 2017 bis 2020 zu bezahlen! Die Gebühr kann nicht rückwirkend erlassen werden.

Wir empfehlen allen Vereinen, die noch keinen Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt haben, den Antrag auf Gebührenbefreiung ab sofort, spätestens aber bis zum 31.12.2021 zu stellen!


2.) Bescheide für Vereine, die 2020 einen Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt haben

Vereine, die im Jahr 2020 einen Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt haben, haben vom Transparenzregister bislang i.d.R. noch keinen Bescheid über die Gebührenbefreiung erhalten. Dieser Bescheid über die Befreiung der Gebühren wird in den kommenden Monaten vom Bundesanzeiger Verlag versendet. Die Gebührenbefreiung gilt auch hier nicht rückwirkend, d.h. dass Gebühren für die Jahre 2017, 2018 oder 2019 in jedem Fall berechnet werden, auch wenn für das Jahr 2020 ein Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt wurde. Für das Jahr 2020 müssen keine Gebühren gezahlt werden, sofern die erforderlichen Unterlagen eingereicht worden sind.

Laufzeit der Gebührenbefreiung
Dem Bescheid wird zu entnehmen sein, wie lange die Gebührenbefreiung für das Transparenzregister für den jeweiligen Verein gültig ist. Grundlage dafür ist die Gültigkeitsdauer des mit dem Antrag zusammen eingereichten Freistellungsbescheids vom Finanzamt.

Sobald die Gebührenbefreiung abgelaufen ist, muss ein neuer Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt werden. Diesem neuen Antrag auf Gebührenbefreiung müssen dann auch wieder die aktuellen Unterlagen, wie z.B. der Freistellungsbescheid vom Finanzamt, beigefügt werden.


3.) Antragsstellung

Nach § 4 Abs. 1 S. 1 TrGebV kann ein Antrag auf Gebührenbefreiung nur in einer von der registerführenden Stelle vorgegebenen elektronischen Form gestellt werden. Hierzu muss die registerführende Stelle nach § 4 Abs. 1 S. 2 TrGebV entweder eine Möglichkeit der Antragstellung per E-Mail oder über die Internetseite des Transparenzregisters zur Verfügung stellen.

a) Variante A: Anmeldung über die Internetseite des Transparenzregisters

Die Anmeldung über die Internetseite des Transparenzregisters ist datensicher; sie ermöglicht die verschlüsselte Übertragung der notwendigen Informationen und Nachweise und wird daher vom Transparenzregister bevorzugt.

Bei der Antragstellung über die Internetseite www.transparenzregister.de ist eine vorherige Registrierung erforderlich. Nach der Registrierung kann der Antrag auf Gebührenbefreiung gem. § 24 Abs. 1 Satz 2 GwG online ausgefüllt werden und es gibt die Möglichkeit, die erforderlichen Nachweise hochzuladen:

  • Die aktuelle Bescheinigung des Finanzamtes über die Verfolgung des steuerbegünstigten Zweckes im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung

  • Der Nachweis über die Identität des Antragsstellers (z.B. ein Scan des Personalausweises oder Reisepasses)

  • Einen Nachweis, der die Berechtigung belegt, dass der Antragssteller für die Vereinigung handeln darf (z.B. eine Vollmacht oder ein Nachweis der gesetzlichen Vertretungsbefugnis)


Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie unter www.cvnrw.de.

Für Fragen beim Prozess der Registrierung bietet das Transparenzregister eine Telefonhotline 0800 1234337, für die erfahrungsgemäß Zeit einzuplanen ist.


b) Variante B: Übermittlung per E-Mail

Es ist auch weiterhin möglich, die Anträge auf Gebührenbefreiung elektronisch an die Adressegebuehrenbefreiung@transparenzregister.de zu übermitteln. Jeder Verein, der gemeinnützig ist, kann diesen Antrag stellen.

Folgende Unterlagen sind dem Antrag beizufügen:
Formloses Antragsschreiben (genaue Bezeichnung der Vereinigung, für die die Befreiung beantragt wird, erforderlich!)

  • Auszug aus dem Vereinsregister (Nachweis der Berechtigung, für die Vereinigung handeln
    zu dürfen)
  • Kopie des Personalausweises (Nachweis der Identität. Als Identitätsnachweise gelten ausschließlich die in § 3 der Transparenzregistereinsichtnahmeverordnung aufgeführten Dokumente.)

  • Freistellungsbescheid (Nachweis der Verfolgung steuerbegünstigter Zwecke durch das zuständige Finanzamt)

  • Bevollmächtigung eines Anwalts, wenn ein Anwalt damit beauftragt wird, den Antrag auf Gebührenbefreiung zu stellen.


Weitere Informationen und das Musteranschreiben finden Sie auf der Internetseite des CV NRW www.cvnrw.de.


Lasst uns zusammenhalten!

Herzlich grüßt Euch

Christoph Krekeler

Vizepräsident „Recht“ im CHORVERBAND NRW e.V.




  STAFFELÜBERGABE LANDESCHORLEITUNG IM CVNRW   

Staffelübergabe Landeschorleitung

Im Rahmen einer digitalen Feierstunde mit Mitgliedern des Präsidiums, des Musikrats und Gästen des CV NRW fand am 19. März 2021 die Staffelübergabe der bisherigen Landeschorleitung im CHORVERBAND NRW von Claudia Rübben-Laux und Willi Kastenholz an Rolf Schmitz-Malburg und Helmut Pieper statt.

Neben der Verbandspräsidentin Regina van Dinther würdigten auch der Generalsekretär des LANDESMUSIKRATS NRW, Prof. Dr. Robert von Zahn, und Musikratsmitglied im CV NRW, Prof. Fritz ter Wey, das unermüdliche, erfolgreiche Wirken von Claudia Rübben-Laux und Willi Kastenholz seit Übernahme der Aufgabe in 2015. Im Rahmen einer Beiratssitzung werden sich Willi und Claudia auch von den Vorsitzenden der Sängerkreise und der regionalen Chorverbände im CV NRW verabschieden. Beide bleiben dem CHORVERBAND NRW weiterhin verbunden, Willi Kastenholz unter anderem im Bereich Qualifikationskurse KLASSIK, Claudia Rübben-Laux und Willi Kastenholz ferner als Juroren auf Leitungssingen.

Die neue Landeschorleitung, die die Positionen ad interim übernimmt, stellen wir Ihnen hier kurz vor. Eine ausführliche Vorstellung ihrer Pläne und Ihres künstlerischen Wirkens wird Schwerpunktthema des nächsten Newsletters.

9 Fragen an die DOPPELSPITZE LANDESCHORLEITUNG im CV NRW

Rolf Schmitz Malburg

Foto: privat

Steckbrief Rolf Schmitz Malburg, Landeschorleiter im CV NRW (ad interim)

Name:

Rolf Schmitz Malburg

Geboren am:

13.04.1959 in Aachen

Beruf: 

Projektkoordinator und Entwickler im WDR

Chorerfahrung:

Seit ich 7 Jahre alt bin (Professioneller Knabenchor (Aachener Domchor), Hochschulchöre, Kirchenchor, Sinfonischer Chor)
- 25 Jahre Profisänger WDR Rundfunkchor
- Mitglied im Jazz Vokal Quartett „4for4“

Chorleitererfahrung:

Kirchenchor, gemischter Chor, Jazz Ensemble, afrikanische Chöre,

Ich singe am liebsten mit:

Sopran, Alt, Tenor und Bass

Mein Lieblingschorlied ist:

„Shall I compare“

Chormusik bewirkt in mir:

Verbunden sein

Als Landeschorleiter stehe ich für:

Miteinander und Vielfalt

Chorgesang liebe ich, weil:

„Ich damit aufgewachsen bin“

Mit meinem Chor probe ich gerade:

„Gloria“ aus der Nidaros Jazz Messe von Bob Chilcott

Verbandsarbeit ist wichtig, weil:

„ohne Verband - keinen Verbund“

Der CV NRW bedeutet für mich: 

Vielfalt und Verantwortung für Chöre

Was ich schon immer mal über Chormusik sagen wollte:

„Chöre geben der Welt eine Stimme“



Helmut Pieper
Foto: privat

Steckbrief Rolf Helmut Pieper, stellv. Landeschorleiter im CV NRW (ad interim)

Name:

Helmut Pieper

Geboren am:

10.09.1959

Beruf:

Dozent für Musiktheorie, Kirchen-/Schulmusiker, Chorleiter, Komponist, Verleger

Chorerfahrung:

seit meiner frühesten Kindheit

Ich singe am liebsten mit:

Chorsängerinnen und Chorsängern, die sich durch die Musik begeistern lassen und gemeinsam ein tolles musikalisches Ziel erreichen möchten.

Mein Lieblingschorlied ist:

immer gerade das, welches mich besonders emotional beschäftigt und bei dem ich das Gefühl bekomme, es unbedingt mit einem Chor einstudieren zu müssen.

Chormusik bewirkt in mir:

den Wunsch, sie unbedingt selbst mit anderen ausführen zu wollen und Menschen damit anzurühren.

Als Landeschorleiter stehe ich für:

Vielfalt!!!

Chorgesang liebe ich, weil:

mit ihm die tiefsten Emotionen der Menschen ausgedrückt werden können.

Mit meinem Chor probe ich gerade:

Missa di Gloria für Gemischten Chor, Soli und Orchester von Giacomo Puccini und ein Konzertprogramm mit Poptiteln wie Africa, Skyfall, Can you feel the love tonight etc., und schon ein Chorwerk für das nächste Meisterchorsingen - „Bazar“ von Hans Schanderl (mein derzeitiges Lieblingschorstück). Und das alles digital über Zoom!

Verbandsarbeit ist wichtig, weil:

man mit ihr Strukturen schaffen kann, die es ermöglichen, dass Menschen zu einem erfüllten gemeinsamen chorischen Singen kommen und man damit etwas grundsätzlich Positives bewirken kann.

Der CV NRW bedeutet für mich:

die Möglichkeit, mich möglichst fantasievoll für die musikalische Begegnung der Chorsängerinnen und Chorsänger einsetzen zu können.

Was ich schon immer mal über Chormusik sagen wollte:

Es ist wie in der Liebe: es reicht nicht, nur darüber zu reden, man muss sie (er)leben!!!




  DIGITALER STAMMTISCH   

REGIO-KONFERENZEN FÜR SK-VORSITZENDE

Digitaler StammtischFoto: Joshua Woroniecki auf Pixabay

Der CHORVERBAND NRW plant für die Zeit direkt nach Ostern digitale Stammtischrunden mit den Sängerkeisvorsitzenden der jeweiligen Regionen zu veranstalten. Die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle werden auf die Sängerkreisvorsitzenden zukommen und allen eine persönliche Einladung übersenden. Ferner werden sie dafür Sorge tragen, jedem, der an diesem virtuellen Interessensaustausch teilnehmen will, den Zugang zu ermöglichen. Gedacht ist an ein rund 90-minütiges Format, in dem neben jeweils 10-12 Sängerkreisvorsitzenden (aus den bestehenden Regionen) auch Vertreter des Präsidiums und die Geschäftsführung teilnehmen, um in einem zwanglosen und informellem Rahmen in einen direkten Austausch und Dialog über die Belange der Kreise zu kommen. Wir freuen uns sehr darauf!



  DIGITALE ANGEBOTE IM CV NRW   

Zusammensingen zur WeihnachtFoto: Tran Mau Tri Tam auf Pixabay

Alle digitalen Angebote im CV NRW 2021 finden Sie fortlaufend aktualisiert unter:
CHORVERBAND NRW: Digitale Angebote (cvnrw.de)

Alle Filme, Tutorials und Lehrvideos finden Sie auf unserem Youtube Kanal:
www.youtube.com/user/cvnrw/videos




  VORSCHAU   

VERANSTALTUNGEN DER SÄNGERKREISE IM CV NRW

Beginn D 1 - Lehrgang (mehrtägig):
30.10.
 
Chorverband Dortmund e.V.
Dozentin: Margitta Grunwald
30.10.
 
Sängerkreis Wittgenstein
Dozentin: Katja Kaiser


Seminare für Sänger/innen

12.06.
 
Kreischorverband Paderborn e.V.
"Beat Boxen" mit Indra Tedjasukmana
12.06.
 
Rheinisch-Bergischer Chorverband
"CVT Stimmbildung II" mit Rabih Lahoud
19.06.
 
Chorverband Dortmund e.V.
"Stimmbildungs-Workshop" mit Margitta Grunwald
19.06.
 
Sängerkreis Emsland
"Mann singt Pop" mit Andreas Warschkow
29.08.
 
Sängerkreis Rhein-Wupper/Leverkusen e.V.
"Singen im Flow" Workshop mit Rabih Lahoud
03.09.
 
Chorverband Dortmund e.V.
"Stimmbildungs-Workshop" mit Margitta Grunwald
18.09.
 
Chorverband Bochum e.V.
"Stimmbildungs-Workshop" mit Margitta Grunwald
18.09.
 
Kreischorverband Paderborn e.V.
"Stimmbildung für Männer und Frauen" mit N. N.
02.10.
 
Rheinisch-Bergischer Chorverband
"Rhythmus" mit Jan-Hendrick Herrmann
09.10.
 
Chorverband Dortmund e.V.
"Popchor-Groove & Sound im Ensemble" mit Indra Tedjasukmana
09.10.
 
Sängerkreis Ostwestfalen-Lippe
"Stimmbildung" mit Cordula Ledwoch
23.10.
 
Chorverband Bochum e.V.
"Stimmbildung für Männerstimmen" mit Michael Busch
06.11.
 
Chorverband Dortmund e.V.
"Stimmbildungs-Workshop" mit Margitta Grunwald
20.11.
 
Kreis-Chorverband Euskirchen e.V.
"Stimmbildung" mit Cecilia Acs


Seminare für Vorstandsmitglieder

12.06.
 
Sängerkreis Nordwestfalen e.V.
"Internet" mit Ralf Hage
18.06.
 
Chorverband Bochum e.V.
"Schulung für Vereinsvorstände" mit Christoph Krekeler
26.06.
 
Kreis-Chorverband Euskirchen e.V.
"Zukunfts-Werkstatt für Chöre (Vorstände, etc.)" mit N. N.
13.11.
 
Sängerkreis Nordwestfalen e.V.
"Öffentlichkeitsarbeit" mit Ralf Hage
20.11.
 
Sängerkreis Wittgenstein
"Outlook" - BZW Wittgenstein, Bad Berleburg


  Informationen   

Logo CVNRW

Allgemeine Informationen


CHORPLUS
Der Zeitraum für die Abwicklung der Bestandserfassung 2021 wird verlängert bis zum 30.04.2021
Fragen beantwortet bettina.kirch@cvnrw.de

CHORLIVE
Bis zum Ende der Coronapandemie werden wir auf die chorlive verzichten. Die Dichte der Newsletter, Stellungnahmen und Info-Schreiben werden wir weiterhin so gestalten wie bisher. Sobald wieder Veranstaltungen – vorrangig in Präsenz –stattfinden, geben wir diese in der chorlive gerne wieder.

EXTERN
Der BMCO (in dem der CV NRW über den DCV Mitglied ist) hat ein digitales Lexikon für Amateurmusik rausgegeben. Hier der Link. www.frag-amu.de

Geschäftsstelle – Corona-Lockdown
Während der Zeit des Corona-Lockdowns und der anhaltenden Corona-Pandemie arbeitet das Team der Geschäftsstelle temporär im Homeoffice, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Jede/r Mitarbeiter/in ist über die persönliche Mailadresse kontaktierbar, telefonisch ist die Geschäftsstelle unter 0231-545056-0 oder per Mail über geschaeftsstelle@cvnrw.de montags bis donnerstags in der Zeit von 10:00 - 15:00 Uhr erreichbar.

Ansprechpartner: https://www.cvnrw.de/index.php?id=geschaeftsstelleansprechpartner2

Ihre Fragen beantwortet:
Dorothee Fontein, Geschäftsführung,
dorothee.fontein@cvnrw.de,
Telefon: 0231-545 056-0


OstergrüßeFoto: congerdesign auf Pixabay



CHORVERBAND NRW e.V. Geschäftsstelle
Reinoldistraße 7-9
44135 Dortmund
Tel.: 0049 (0)231 – 545 056 - 0
Fax: 0049 (0)231 – 545 056 – 11
e-Mail: geschaeftsstelle@cvnrw.de


Vertretungsberechtigtes Präsidium: Regina van Dinther (Präsidentin),
Christoph Krekeler (Vizepräsident),
Prof. Dr. Hans Frambach (Vizepräsident)


Registergericht:
Registernummer
Amtsgericht Dortmund
VR 7569


Inhaltlich Verantwortlich gemäß §6 MDSTV: Dorothee Fontein (Geschäftsführerin)




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